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Beskrivelse
Der behordlichen Kartellrechtsdurchsetzung durch die Kommission wird eine wesentliche Bedeutung fur den Wettbewerbsschutz im Binnenmarkt zugesprochen. Nach der europaischen Rechtsprechung kann die Kommission das offentliche Interesse der EU an einer Verfolgung von Wettbewerbsverstossen (sog. Unionsinteresse) durch die Festlegung eigener Durchsetzungsprioritaten weitgehend frei bestimmen. Die Reichweite dieser Befugnis und ihre Begrenzung durch das Primar- und Sekundarrecht sowie durch andere normative Ansatze wird anhand der Kommissionspraxis, der europaischen Rechtsprechung und der deutsch- und englischsprachigen Literatur insbesondere dahin untersucht, ob einzelne Marktteilnehmer die Kommission zum Einschreiten verpflichten konnen.